Bruderduell gegen Potsdam

Am vergangenen Samstag kam es in der Hein-Dahlinger-Halle zu Kiel im Spiel gegen Spitzenreiter SC Potsdam zum lang erwarteten Schlagabtausch der Wittmüss Brüder. Im Beisein der restlichen Familie duellierten sich Börge und Momme Wittmüss um den Titel des Familienchampions.

Beide Spieler standen denn auch in den Startformationen ihrer Teams. Börge, der Älteste der drei Wittmüsse, ist Diagonalspieler beim SC Potsdam, Momme, das Nesthäkchen der Familie, Außenangreifer bei den KTV Adlern. Der SC Potsdam startete besser in den ersten Satz. Die Jungs vom KTV machten zu viele Fehler und konnten sich beim Gegner bedanken, dass sie nicht völlig aussichtslos zurücklagen, da die Potsdamer im Aufschlag eine Fahrkarte nach der anderen schossen.Letztlich ging der Satz aber mit 21:25 verloren.

 

Der zweite Satz verlief ausgeglichen, doch am Ende setzten sich die Potsdamer wieder ein paar Punkte ab und gewannen auch diesen. 22:25 hieß es diesmal aus Kieler Sicht. Die zehnminütige Pause zwischen Sätzen nutzten die Hausherren augenscheinlich besser als die Gäste, denn nach der Unterbrechung zogen die Adler nochmals an und konnten Satz Drei mit 25:20 für sich verbuchen. In einem spannenden vierten Satz konnten die Kieler lange Paroli bieten. Doch beim  Stand von 16:16 unterliefen ihnen einige unnötige Fehler in Folge. Schnell lag man mit fünf Punkten hinten und konnten den Rückstand nicht mehr ausgleichen. In nur wenigen Augenblicken kippte der Satz zu Gunsten der Potsdamer, die mit 25:19 Satz Vier und damit das Match für sich verbuchen konnten.

 

Somit konnte sich Börge Wittmüss natürlich als Sieger des familieninternen Wettbewerbs fühlen. Allerdings war sein Bruder an diesem Tag tatsächlich der deutlich effektivere Spieler und wäre  Volleyball ein Einzelsport, dann hätte er dieses Duell gewonnen. Insofern konnten sich die beiden Brüder wohl auf ein Unentschieden einigen.

 

Bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Partie wurden Niklas Wantrupp (KTV Adler) und Jakob Violet (SC Potsdam) ausgezeichnet.