Punktgewinn in Wriezen

Das Auswärtsspiel in Wriezen stand unter keinem guten Stern. Onno und Julius hatten sich aufgrund von Familienfeiern abgemeldet und Leon hatte sich noch in der Woche an der Achillessehne verletzt. Dazu kam dann, dass Anton und Mattis am Spieltag mit Krankheiten ausfielen. Also machten wir uns mit sieben Spielern auf nach Brandenburg. Also eigentlich mit sechs, denn Lasse haben wir erst in Eberswalde aufgesammelt.

Motiviert bis in die Haarspitzen ging es ins Spiel und wir legten auch los wie die Feuerwehr. Mit exzellenter Annahme gelang es, die Angreifer so in Szene zu setzen, dass wir Punkt um Punkt einsammeln konnten. Wriezen stabilisierte sich zwar gegen Ende des Satzes, aber am deutlichen 25:20 gab es nichts zu rütteln. Im zweiten Durchgang ließen die Adler dann etwas die Flügel hängen und gerieten in gehörigen Rückstand. 11:18 hieß es plötzlich, als wir uns erinnerten, dass man mit guter Stimmung viel befreiter aufspielen kann. Niki deGroot im Aufschlag machte eine lange Serie und Wriezen geriet aus dem Rhythmus. Bei 23:23 waren wir ganz knapp am zweiten Satzgewinn, aber leider blieb uns das Erfolgserlebnis verwehrt.

Satz Drei war dann wieder furios. Durch starke Blockarbeit war der Gegner gezwungen, den Diagonalangreifer zu wechseln. 25:18 hieß es am Ende für die Kieler Adler. Es ging also in Satz Nummer Vier und wir wollten drei Punkte entführen, doch gegen Satzmitte merkte man schon, dass uns die Körner ausgehen. Kraft und Spritzigkeit ließen nach. Der Fluch des Minikaders hatte uns eingeholt. Wriezen gewann den Satz mit 25:18. Über den Entscheidungssatz gibt es dann auch nicht viel zu berichten. Das Ergebnis von 5:15 spricht wohl für sich selbst. Dennoch nehmen wir einen Punkt mit auf die Habenseite und vielleicht gelingt ja die Revanche im Rückspiel.

 

MVP auf Kieler Seite wurde Momme Wittmüss, der auch mit 20 Punkten bester Scorer war.

 

Leider verletzte sich unser Trainer bei der Abfahrt noch an der Heckklappe unseres Busses und musste in Wriezen ins Krankenhaus, damit seine Wunde genäht werden konnte. Allen Wriezenern danken wir für ihre Gastfreundlichkeit und besonders Hallensprecher und DJ Ulf, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand und den Weg zur Ambulanz wies.