Derbyzeit an der Ostsee

Zum Ostseeduell empfängt der SV Warnemünde am Sonntag, 17.11.2019, um 16 Uhr die Adler vom Kieler TV.
Das Verhältnis der Teams ist heute gegenseitig von Respekt und Anerkennung geprägt – bei aller Rivalität um die Vorherrschaft an der Küste. Sollte es jemals angespannt gewesen sein, so zeigen die Äußerungen der Trainer, dass es allein um den sportlichen Kampf um jeden Punkt auf dem Feld geht. Warnemündes Trainer würdigt die Arbeit der Mannen um Kiels Trainer Matthes Behlen mit respektvollen Worten. Genauso erkennt Trainer Behlen die Arbeit von Warnemündes Trainer Janosik an, die mit krankheitsbedingten Ausfällen zu kämpfen hatten und mit der Integration jüngerer Spieler natürlicherweise auch Wellen in der Entwicklung zu verzeichnen haben.

Die Favoritenrolle schiebt Warnemünde nach Kiel, die dankend zurückschieben, hat man doch die dahinterstehende Taktik schnell durchschaut: Druck von der Mannschaft nehmen. In der letzten Saison lief Kiel in Warnemünde der eigenen Form hinterher und verlor trotz intensiver Fanunterstützung klar mit 0:3. Diese Scharte will man auswetzen. Leicht wird es auch dieses Mal nicht, die OSPA-Arena zu erobern. Mit dem Schwung aus dem Sieg gegen Bocholt ist aber vielleicht mehr drin als beim letzten Mal. Gut vorbereitet sind die Kieler und sehen als Schlüssel zum Sieg die eigene Annahme. Daran – und an den Aufschlägen – wurde viel trainiert. Als Belohnung soll nun Zählbares eingefahren werden. In der Entwicklung der Mannschaft geht es Trainer Behlen aber vor allem um jeden einzelnen Punkt und um die Etablierung des eigenen Spielsystems – gern garniert mit Punkten für die Tabelle …