2. BL – IN KIEL IS THE TREND YOUR FRIEND

In Kiel freut man sich aktuell über die gute Performance der letzten Wochen.

Nach dem Sieg vor anderthalb Wochen über Essen folgten am vergangenen Wochenende drei weitere Siege im Pokal und im Ligabetrieb.

Zweimal schlugen die Adler dabei erfolgreich im Pokal auf und sicherten sich mit Siegen im Halbfinale gegen den TUS H/M und der VSG Lübeck im Finale den Landespokaltitel 2026 und setzten am Sonntag im Zweitligaspiel gegen den SV Lindow-Gransee mit dem glatten 3:0 Sieg (25:22, 25:18 und 25:19) noch einen oben drauf.

Im Spiel gegen den Ligakonkurrenten stand nach rund anderthalb Stunden ein nicht zu erwartender deutlicher Sieg, dessen Basis neben einer guten und präzisen Annahme ein hervorragend aufgestellter Block war, der es der Kieler Abwehr erlaubte, die vehementen Angriffsversuche der Gäste aus Lindow-Gransee immer wieder zu entschärfen.

So fand die Mannschaft um SV Lindow-Gransee Trainer Björn Andre keine geeigneten Mittel, um den Gastgeber aus Kiel ausreichend aus dem Konzept zu bringen.

In der erneut gut besuchten Hein-Dahlinger-Halle wusste insbesondere der Flensburger Bo Hansen im Kieler Spiel zu überzeugen und wurde dafür nach dem Spiel mit seiner ersten MVP-Medaille belohnt.

„Das war ein mega gutes Spiel und eine konstante Teamleistung. Dazu hatten wir eine gute Mischung aus Anspannung und Entspannung auf und neben dem Court“, so Bo Hansen, welcher sich sehr über seine erste Auszeichnung in Gold freute.

Und auch KTV-Kapitän Eric Niederlücke zeigte sich zufrieden: „Es war eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung. Aus einer größtenteils guten Annahme heraus konnte unser Zuspieler Til Krüger das Spiel gut aufziehen und wir konnten über die Außen- und Mittelpositionen hochprozentig punkten. Wir hatten auch mit dem Pipe-Ball ein sehr gutes Mittel. Im Block waren wir gut positioniert, was es der Feldabwehr rund um Pelle Tepp einfacher gemacht hat. Damit haben wir Lindow, denke ich, nie so richtig in ihr Spiel kommen lassen!

Mit dem klaren Sieg verschafften sich die Männer vom Kieler TV bei noch drei ausstehenden Spielen eine gute Ausgangslage.

Insbesondere durch die nicht zwangsläufig eingeplante Niederlage von Verfolger Münster beim designierten Absteiger aus Moers, bringt den Kieler TV zum einen in die Situation, mit einem Sieg selber alles für den Klassenerhalt klar zu machen, wobei eine weitere Niederlage von den Münster Volleys ebenfalls ausreichen würde, um die Liga sicher zu erhalten.

Weiter geht es für die Schleswig-Holsteiner am kommenden Wochenende mit einem Doppelspieltag in Nordrhein-Westfalen.

Dort trifft man zuerst am Samstagabend um 19:30 Uhr auf das Schlusslicht vom Moerser SC, bevor es dann am Sonntag um 16:00 Uhr zum Liga-Primus vom Mondorfer SV geht. Im Idealfall lässt sich der positive Trend weiter ausbauen.

sev

Photo: japhotography”

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