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Weihnachstfeier bei Spanferkel und Gin Tonic PDF
Geschrieben von Michael Sevenheck   
Montag, 11. Dezember 2017

Zum Verbandsliga-Rückrundenstart der 2. Herren gab es beim 3:0 Erfolg gegen den TSV Wattenbek einen Gewinner und zwei Verlierer.

 

Verlierer Nr. 1: TSV Wattenbek!

 

Beim 0:3 (14:25, 24:26, 22:25) gegen ausgeschlafene Zastrower gab es im ersten Durchgang, ähnlich dem gestrigen Handball Lokalderby THW Kiel – SG Flensburg-Handewitt, einen fulminanten Start.

Ehe Wattenbek sich versah, lagen die Kieler schnell mit 10:3 in Führung und konnten dabei insbesondere von dem kleinsten Zuspiel-Block der Liga profitieren.

Damit war die Zuspielstrategie für alle klar. Für alle? Nein! Nicht für alle! Es gab einen Außenangreifer den selbst das nicht reizen konnte: Li-La-Laune-Bär-Hesse. Egal wie groß die Lücke auf der vier auch war, nach diagonal kam noch diagonaler und wenn das nicht reichte, musste halt extrem diagonal geschlagen werden. Leider hatte Sven nicht mit seinem eigenen Zuspieler gerechnet. Dieser wollte Sven disziplinieren und zwang ihn förmlich dazu, mindestens zwei Angriffe longline zu schlagen. Diese waren nicht nur brachial, sondern trafen zum Leidwesen des Wattenbekers Liberos, selbigen auch noch jedesmal so hart an der Stirn, das er umfiel wie von einem Blitz getroffen. Wir wünschen an dieser Stelle nachträglich gute Besserung!  Viel mehr gibt es vom deutlichen 14:25 im ersten Satz auch nicht zu berichten.

 

In Satz Nummer zwei kam es wie es kommen musste. Bevor es auf die Platte ging, schwörten  Trainer Meyer und Mannschaftskapitän Sevenheck (der für den erkrankten Thies Rossian vertretungsweise die Binde trug ), ihre Mannen noch darauf ein, den zuvor deutlich gewonnenen Satz nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Natürlich trat genau dieser Effekt ein. Wenn die Annahme einmal den Weg zum Ballverteiler fand, wurden im Angriff freundlicherweise Gratis-Fahrkarten verteilt oder der Iso-zertifizierte Block vom TSV auf Standfestigkeit getestet. Glücklicherweise hatten wir aber noch Holgi in der Hinterhand. Nicht nur das der Schwippschwager von Edel-Designer Michalski unermüdlich seine Mannen in der Mitte zusammenholte, nein, im Aufschlag war Holger an diesem Tag unwiderstehlich. Trotz seiner nicht ganz rutschfesten Edelpumps-Turnschuhe mit denen er auch schon mal in Richtung Schiedsrichter schlitterte (obwohl nicht mal Schnee oder Eis in der Halle lagen), setzte er dem Wattenbeker Punktelauf mit einer stoischen Ruhe zwei sehenswerte Aufschlagserien entgegen. Diese hielten uns glücklichweise im Rennen und wir schlossen den Satz in der Verlängerung mit 26:24 zu unseren Gunsten ab!

 

Im letzten Durchgang des Tages gab es dann noch einmal so etwas wie Protest. Protest der Wattenbeker gegen das Schiedsgericht. Protest der eigenen Mittelblocker gegen die Außenangreifer (denn die wollten auch mal draufhauen), Protest gegen Trommelwirbel  Marvin wegen Taktlosigkeit usw. und so fort. So ging es dann bis zum 19:19 munter hin und her. Bis Jasper kam. Jasper der zum Ende des Spieles immer besser in Fahrt kam, sorgte schlussendlich mit einigen wuchtigen Angriffen über die Mitte für Ruhe. Dazu noch zwei gute Blockaktionen und ein gefühlvoll gelegter Ball von Jonas sorgten am Ende für einen nicht unverdienten 3:0 Sieg. Damit kann nach Adam Riese so langsam mit dem vorzeitigen Klassenerhalt gerechnet werden, womit Saisonziel Nummer 1 so langsam in Reichweite gerät!

 

Für den KTV in der Halle waren: Holger, Timo, Jonas, Alex, Sven, Michael, Martin, Marvin, Michael, Timo, Jasper, Julian, Juri, Axel

 

 

Verlierer Nr. 2: der Hund des Gastgebers!

 

Bei der anschließenden Weihnachtsfeier, hatte sich die Mannschaft in Anlehnung an die historische Räucherkate des Gastgebers, Spanferkel auf die Wunschliste gesetzt, welches von diversen Biersorten, Gin-Tonics und karibischen Rum umrahmt werden sollte. Nach der  leckeren 3:0 Vorspeise vom Nachmittag reisten 12 hungrige Spieler nebst Trainer nach Kiel zurück, wo bereits eine gedeckte Tafel und dampfendes Essen auf Verzehr warteten. Selbiges wurde ebenso schnell vertilgt wie gespielt und auch der eiligst angeforderte Schokokuchen fand noch dankbare Abnehmer. Zum Leidwesen des Wach- und Schließhundes „Bibow-profen“ waren am Ende weder Fleisch noch Kuchenkrümmel übrig, was der Stimmung bis weit nach Mitternacht zum Glück aber keinen Abbruch tat.

 

Wir freuen uns auf den nächsten Spieltag im neuen Jahr in Lübeck und werden in gewohnter Manier berichten!

 

Eure 2. Herren

Letzte Aktualisierung ( Montag, 11. Dezember 2017 )